Auf dem Dach des Busdepots Fahrwangen hat die Aargau Verkehr AG (AVA) eine neue Anlage zur Eigenstromproduktion installiert. Die neue Infrastruktur ist seit März technisch in Betrieb und liefert erstmals Solarstrom. Vollumfänglich genutzt wird diese jedoch erst ab dem Einsatz der neuen Elektrobusse ab Oktober 2026. Die Installation stärkt die nachhaltige und langfristig wirtschaftliche Energieversorgung im regionalen Busverkehr.
Die Photovoltaikanlage wurde in Zusammenarbeit mit der AEW Energie AG realisiert. Sie ermöglicht es Aargau Verkehr, künftig einen Teil des benötigten Stroms direkt vor Ort zu produzieren und so die Ladeenergie für die kommenden E-Busse teilweise selbst zu decken. «Die Anlage ist ein wichtiger Schritt in Richtung Eigenstromversorgung,» sagt Mathias Grünenfelder, Stv. CEO und Leiter Grossprojekte. «Auch wenn wir den Solarstrom erst mit den neuen Fahrzeugen ab 2026 voll nutzen, war der Entscheid klar: Der Strombedarf steigt – und wir wollen ihn möglichst nachhaltig decken.»
Investition in klimafreundliche Infrastruktur
Die Investition für die Photovoltaikanlage beträgt rund 100'000 Franken. Hinzu kommen etwa 60'000 Franken für die elektrische Erschliessung und den Netzanschluss, die sowohl für die PV-Anlage wie auch für die künftige Ladeinfrastruktur erforderlich sind. Damit investiert Aargau Verkehr insgesamt rund 160'000 Franken in die nachhaltige Energieversorgung am Standort Fahrwangen.
Teil der Strategie 2028
Die Photovoltaikanlage unterstützt die strategische Zielsetzung von Aargau Verkehr, den Einsatz fossiler Energieträger schrittweise zu reduzieren. Fahrzeuge und Gebäude werden im Rahmen der regulären Erneuerung kontinuierlich auf alternative Energiequellen umgestellt. Die Kombination aus Eigenstromproduktion und künftigem E-Bus-Betrieb ist ein wichtiger Bestandteil dieser langfristigen Ausrichtung.